Inhalt ausblenden

Macht des Bildes – Visionen des Göttlichen -

Kunst und Transzendenz in Österreich im 20. Jahrhundert


Werke von über 60 herausragenden österreichischen Künstlern, von Albin EGGER-LIENZ, Egon SCHIELE, Oskar KOKOSCHKA, Alfred KUBIN über Anton KOLIG, Herbert BOECKL, Werner BERG, Max WEILER bis zu Arnulf RAINER und Hubert SCHMALIX zeigen wie Künstler Göttlichkeit erlebt und gestaltet haben. Haben Bilder die Macht uns Unsagbares zu vermitteln? Die Beantwortung dieser Frage anhand von insgesamt 177 ausgestellten Exponaten garantiert sicherlich eines der spannendsten und aufregendsten Ausstellungserlebnisse 2009.


Der „Macht des Wortes“ wird im Werner Berg Museum Bleiburg die „Macht des Bildes“ in der Erscheinung Sinn und Bedeutung zu schaffen, gegenübergestellt. Der Besucher erfährt, wie große österreichische Künstler des 20. Jahrhunderts Visionen von Transzendenz und Göttlichkeit in ihren Bildern zu zeigen vermochten.

Der Bogen der über 60 ausgewählten Künstler reicht von Albin Egger-Lienz, Alfred Kubin, Egon Schiele und Oskar Kokoschka über Anton Kolig, Herbert Boeckl, Max Weiler und Arnulf Rainer bis zu Hermann Nitsch und Hubert Schmalix. Dabei erstaunt die enorme Vielfalt der Positionen, ist doch eben diese Vielfalt einzelner Stimmen auch eine besondere Eigenschaft des vereinten Europa, indem die Ausschließlichkeit eines Gottesbildes im Aufeinanderprallen der Religionen kaum mehr zu fordern ist. Die Fülle der ausgewählten Werke in den verschiedensten Techniken ergibt gleichzeitig einen eindrucksvollen Überblick über die Geschichte der österreichischen Moderne, deren Besonderheit und Eigenart im Kontext der Entwicklung der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts zur Darstellung kommt. Dabei zeigt sich in verblüffender Weise, wie sich alle Künstler – sei es im Zentrum, sei es am Rande ihres Werks – dem Thema des Göttlichen gestellt haben. Die vertretenen Positionen reichen von vielfältigen, keineswegs nur christlichen Zeichen des persönlichen Glaubens über das fantastisch Visionäre bis zum ketzerischen Sichwundreiben an einer alten, überbordenden barock-katholischen Bild- und Anschauungstradition. Wie haben die Künstler, jeder Einzelne von ihnen, Göttlichkeit erlebt? Dies wird zur zentralen Frage der Ausstellung. Besondere Berücksichtigung erfährt dabei das im Museum sonst beheimatete Werk Werner Bergs.
Erstmals zeigt der neue Skulpturengarten Meisterwerke zeitgenössischer Bildhauerkunst. Auf 900 m2 Ausstellungsfläche werden Exponate von Karl Prantl, Maria Biljan-Bilger, Alfred Hrdlicka, Othmar Jaindl, Bruno Gironcoli und Josef Pillhofer präsentiert.


Spotlights -


Kalender -

März 2010


<
MoDiMiDoFrSaSo
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
29303101020304
>
Werner Berg Museum
10. Oktober Platz 4 | 9150 Bleiburg

26. April bis 08. November
täglich 10:00 bis 18:00

bleiburg.museum@ktn.gde.at
www.wernerberg.museum

Home - Aktuelles - Impressum - Kontakt -

Heute ist der 10. März 2010